Deutsche Fährstraße 250 km

Maritime Schätze blühen im Verborgenen. Alte Häfen, Schiffe, Kräne und Speicher erzählen ihre Geschichte. Historische Städte und malerische Ortschaften, einzigartige Marschlandschaften und Vogelparadiese wechseln sich ab. Die beiden letzten deutschen Schwebefähren in Hemmoor-Osten und in Rendsburg-Osterrönfeld (die dritte, in Kiel, wurde 1923 demontiert), sind neben den gewaltigen Kanalschleusen die markantesten Bauwerke an der Deutschen Fährstraße. Viele Museen informieren über maritime Themen. Die Rendsburger Hochbrücke mit ihrer historischen Schwebefähre ist Zentrum und Wahrzeichen des unter Kaiser Wilhelm gebauten, 98 km langen Nord-Ostsee-Kanals. Am meistbefahrenen Schifffahrtsweg Europas begleiten weiße Traumschiffe den Auto- und Radwanderer. 14 Fähren, 10 Brücken und 2 Tunnel queren den Kanal. Die deutsche Fährstraße verbindet Furt und Fährprahm, imposante Schwebefähren aus der Kaiserzeit und neuzeitliche Brücken und Tunnelbauten. Nirgendwo ballen sich so viele historische und moderne Möglichkeiten, ein Gewässer zu überqueren, wie auf der rund 250 km langen Strecke an Nord-Ostsee-Kanal, Niederelbe und Oste.

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